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Blog September: Domina werden ? Zwischen Vorstellung und Wirklichkeit

Domina werden? Zwischen Vorstellung und Wirklichkeit

Ein Thema, über das wir einmal offen sprechen müssen.

In den letzten Jahren und gerade in jüngster Zeit, beobachten wir eine Entwicklung, die uns nachdenklich macht.

Durch Social Media, Stories, Plattformen und vermeintlich leicht verdientes Geld entsteht offenbar zunehmend der Eindruck: Ein paar schöne Bilder, ein dominanter Blick, ein Künstlername und schon ist man Domina.

Am besten jung, Einsteigerin und direkt ganz oben angekommen.

Doch so funktioniert diese Arbeit nicht. Zumindest nicht bei uns.

Allein in dieser Woche haben sich mehrere Frauen bei uns vorgestellt, bei denen bereits während der Kennenlernphase deutlich wurde, dass ihre Vorstellung von dieser Tätigkeit mit der Philosophie der Residenz Hekate nicht übereinstimmt.

Das ist übrigens der Sinn einer Probe und Kennenlernphase. Nicht jede Frau, die kurz auf unserer Webseite erscheint, wird automatisch Teil unseres festen Teams.

Dominanz bedeutet nicht, den Gast auf Abstand zu halten

Eine klassische Domina kann selbstverständlich klare persönliche Grenzen haben. Sie muss nicht alles anbieten, nicht jede Spielart mögen und schon gar nichts tun, womit sie sich unwohl fühlt.

Aber es gibt einen großen Unterschied zwischen persönlichen Grenzen und einer grundsätzlichen Distanz zu Menschen, Berührungen und der eigentlichen Arbeit.

Wer möglichst nicht berührt werden möchte, selbst niemanden berühren möchte, kaum Nähe zulassen kann, keine Erfahrung besitzt und gleichzeitig erwartet, einen Gast wie per Fernsteuerung zu dirigieren, hat möglicherweise eine falsche Vorstellung von diesem Beruf.

Denn ein Gast ist kein Geldautomat.

Er ist ein Mensch, der uns Vertrauen entgegenbringt, Erwartungen, Wünsche, Grenzen und manchmal auch Unsicherheiten mitbringt. Damit professionell umzugehen, gehört für uns genauso zu dieser Arbeit wie Dominanz, Ausstrahlung und Konsequenz.

Man muss diese Arbeit mögen

Das ist vielleicht der wichtigste Satz:

Man muss Freude und Liebe zu dieser Arbeit haben.

Man muss Menschen mögen. Man muss neugierig auf ihre Fantasien sein. Man muss Nähe aushalten und innerhalb der eigenen Grenzen auch zulassen können.

Eine gute Session entsteht nicht dadurch, dass jemand ein Kostüm anzieht und eine Rolle abspult. Sie entsteht durch Wahrnehmung, Kommunikation, Erfahrung, Psychologie, Timing und das Gespür dafür, was gerade zwischen zwei Menschen geschieht.

Das kann man lernen.

Aber man muss es lernen wollen.

Einsteigerinnen sind bei uns ausdrücklich willkommen

Wir möchten hier eines ganz deutlich machen: Wir haben überhaupt nichts gegen Neueinsteigerinnen.

Ganz im Gegenteil.

Die Residenz Hekate hat über viele Jahre Frauen ausgebildet und begleitet, die später sehr erfolgreich geworden sind und sich einen Namen gemacht haben. Wir wissen deshalb sehr genau, welches Potenzial in einer Einsteigerin stecken kann.

Niemand muss am ersten Tag perfekt sein.

Aber eine Neueinsteigerin muss bereit sein, zuzuhören, zu beobachten, zu hospitieren, zu üben, Kritik anzunehmen und sich Wissen anzueignen.

Erst kommt das Handwerk. Dann kommt der Name.

Nicht umgekehrt.

Wer bereits beim Einstieg hauptsächlich darüber nachdenkt, wie schnell sich möglichst viel Geld verdienen lässt, wie der Künstlername klingt oder wie schnell Reichweite aufgebaut werden kann, wird bei uns vermutlich nicht glücklich werden.

„Klassische Domina“ ist für uns kein Ausweichmodell

Auch das erleben wir zunehmend: Wenn viele andere Bereiche ausgeschlossen werden, bleibt am Ende die Bezeichnung „klassische Domina“.

Doch klassische Dominanz ist nicht die einfachste Form dieser Arbeit.

Im Gegenteil.

Wer nahezu ausschließlich über Dominanz, Persönlichkeit, Sprache, Körpersprache, Psychologie und Autorität arbeitet, muss darin besonders gut sein.

Eine erfahrene klassische Domina mit Persönlichkeit und Können kann einen Raum beherrschen, ohne laut werden zu müssen.

Aber genau diese Fähigkeit entsteht nicht über Nacht.

Wer diesen Weg gehen möchte, bekommt bei uns die Möglichkeit, ihn zu lernen. Aber auch hier gilt: Ausbildung vor Anspruch. Können vor Etikett.

Deshalb wird nicht jede Bewerberin eine Hekate-Lady

Wir befinden uns derzeit bewusst in einer intensiven Kennenlern- und Aufbauphase für unser zukünftiges Team.

Es werden weitere Frauen kommen. Es wird Probetage geben. Manche Namen werden vielleicht für kurze Zeit auf unserer Webseite auftauchen und wieder verschwinden.

Das ist keine Unruhe, sondern Auswahl.

Denn wir suchen nicht möglichst viele Frauen.

Wir suchen die richtigen.

Frauen mit Persönlichkeit. Frauen mit Neugier. Frauen ohne übertriebene Berührungsängste. Frauen, die Grenzen haben und gleichzeitig verstehen, dass diese Arbeit von menschlicher Begegnung lebt. Frauen, die lernen wollen und bereit sind, sich entwickeln zu lassen.

Und natürlich erfahrene Dominas, die ihr Handwerk bereits beherrschen und durch Können, Persönlichkeit und Erfahrung überzeugen.

Die Residenz Hekate möchte auch in Zukunft kein Sammelbecken für schnell erstellte Profile sein.

Wir möchten ein Haus bleiben, in dem ein Name erst dann Gewicht bekommt, wenn auch etwas dahintersteht.

Denn Dominanz kann man darstellen.
Eine Domina zu sein, muss man lernen, entwickeln  und leben.

Residenz Hekate – Persönlichkeit. Handwerk. Erfahrung. Leidenschaft.